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Sonntag, 7. September 2014

Let´s talk about ... Reihen

"Kampf den Buchreihen" oder "Auf die Reihen - fertig - los" wer hat noch nicht von solchen Buchreihen-Abbau-Aktionen gehört ?
Ich habe mir nun mal die Frage gestellt, ob es überhaupt sinnvoll ist, solche Challenges zu starten .. Aber fangen wir klein an.

WARUM HABEN WIR ÜBERHAUPT SO VIELE REIHEN ? 

Die Antwort mag für jeden anders sein. Der eine mag Buchreihen und beschwert sich trotzdem über sie. Die anderen sagen: "Na es gibt ja fast nur noch Buchreihen zu kaufen." Falsch, denn es gibt mehr als genug Einzelbände im Buchhandel zu kaufen und wir sind ja bekanntlich selbst für den Inhalt unseres Bücherregals verantwortlich.
Auch mir ist es schon passiert, dass ich mir ein Buch gekauft habe, welches sich dann als Beginn einer Reihe herausstellte.

ABER, WARUM REGEN WIR UNS SO DARÜBER AUF ?

Wenn wir mal ehrlich sind, wir lesen alle gern. Und wenn mir ein Buch und seine Charaktere gefallen, warum stört es dann so viele, wenn man von den geliebten Charakteren noch mehr lesen darf ?
Ist es, weil wir uns unter Druck gesetzt fühlen von so vielen Reihen ?
Weil wir das Gefühl haben, von unserem SuB oder unserer Wunschliste erschlagen zu werden ?
Oder weil wir uns in Wirklichkeit über jede Buchreihe freuen, die wunderschön im Regal anzusehen ist ?
Jeder hat wahrscheinlich auch hierfür seine passende Antwort parat.

Ich selber kenne meine Antworten auf diese Fragen. Ich mag Reihen total, denn wenn ich Bücher mag bin ich traurig wenn sie vorbei sind und wünsche mir immer noch mehr davon zu lesen.
Und ich selber rege mich auch nicht mehr über so viele angefangene Reihen auf, denn ich weiß, ich kann immer wieder in eine geliebte Welt eintauchen, wann immer mir der Sinn danach steht.

Ich finde einige sollten sich mal Gedanken darüber machen, warum wir überhaupt lesen. Vor meiner Blogpause hab ich mich auch zunehmends unter Druck gesetzt gefühlt, von dem Drang was schreiben zu müssen und dafür schnell lesen zu müssen. Vom Drang schnell den SuB abzubauen und diese Reihe endlich beenden zu müssen. Aber das habe ich jetzt zum Glück abgelegt und ich lese wieder, weil es mir Spass macht zu lesen.
Und genauso ist es mit Reihen, ich mag meine Buchreihen, auch wenn es 100 angefangene in meinem Regal geben würde, ich würde mich über jede einzelne freuen.

Wie seht ihr das ? Mich würde eure Meinung zu dem Thema total interessieren, also lasst mir doch einfach einen Kommentar da :)

Samstag, 26. April 2014

Lets talk about ...

Hallöchen ihr Lieben <3

Im Moment lese ich die Geschichte der O. Das Buch ist mir allerdings viel zu "kompliziert" um dazu eine
ausführliche Rezension schreiben zu können oder zu wollen.
Gleich vorab, das Buch ist wahrlich nichts für schwache Gemüter.
Ich habe im Winter letzten Jahres schoneinmal angefangen das Buch zu lesen, vielleicht erinnern sich einige noch daran. Damals bin ich aber wegen der falschen Stimmung kläglich daran gescheitert, ich konnte mich nicht konzentrieren, habe dem Buch einfach nicht abgewinnen können.
Dabei wusste ich ganz genau, was dieses Buch mit mir tun kann, wenn ich nur in der richtigen Stimmung bin. Also habe ich jetzt, knapp 6 Monate später, von vorn begonnen.
Mit der richtigen Einstellung zum Thema klappt es nun auch mit dem Lesen. Und bis jetzt kann ich sagen, ich bin froh, dass ich es wieder in die Hand genommen habe, denn es fasziniert mich.

Für die, die noch nichts von dem Buch gehört haben. Es geht um O die von ihrem Geliebten in ein Schloss geführt wird um dort ihm und anderen Männern Freude zu bereiten und um sie gefügig zu machen, ja ich würde sogar sagen, sie zur Sklavin zu machen.
Irgendwo habe ich sogar schon gelesen, dass es als SM-Bibel betitelt wurde, was ich so sogar unterzeichnen würde.
Manche würden sagen, pfui wie kann man nur, andere sind dem Thema sehr offen gegenüber. Ich wollte es jetzt einfach mal ansprechen, da ich immer wieder feststellen muss, wie man verurteilt wird, wenn Neigungen von der Norm abweichen.
Es wird immer behauptet, die Gesellschaft sei freizügiger geworden und lebt aus was sie gern ausleben möchte, aber wie es mir scheint, sind bestimmte Themen immernoch ein Tabu.
Sei es Homosexualität oder eben ein Fetisch, den man gern auslebt, durch den man sich als vollwertigen Menschen fühlt.
Jetzt bin ich etwas von dem eigentlichen Thema abgewichen, was ich aber zum Ausdruck bringen wollte, wenn euch das Thema BDSM in den Grundmauern interessiert, dann wäre das ein klassischer, literarisch hochwertiger Einstieg.